Implantalogie
Implantologie
Implantate: Moderne Methode, fehlende Zähne zu ersetzen
Viele Patienten können heute mit dem Begriff Zahnimplantate noch nicht sehr viel anfangen oder wissen überhaupt nichts darüber. Nicht nur beim Zahnarzt oder Kieferchirurgen, sondern auch in vielen anderen Bereichen der Medizin werden heute Implantate verwendet (Unfallchirurgie, HNO, Orthopädie). Das Material, aus dem sie hergestellt sind, ist meistens Titan, ein Edelmetall, welches nur etwa zu 4 Prozent weltweit vorkommt und zu einem der gewebeverträglichsten Metalle gehört.
Auf Grund der großen Gewebeverträglichkeit (keine Abstossungsreaktion), hat der Zahnarzt die Möglichkeit, nach dem Zahnverlust die entstandene Lücke mit einem Titanimplantat wieder zu schließen. Das Implantat dient in einem solchen Fall als Stütze für eine Zahnkrone, als Brückenpfeiler oder wie auch häufig genützt, als Halteelement für Totalprothesen. Viele Totalprothesenträger wissen, wie unangenehm es sein kann, wenn man mit einer Prothese nichts mehr beißen kann, chronische Druckstellen hat oder sogar beim Sprechen behindert ist. Hier ist die Möglichkeit der Befestigung von Zahnersatz mittels Implantaten fast ein Segen für den Patienten. Für den chirurgisch versierten Zahnarzt ist die Implantation nach vorheriger genauer Planung heute fast schon Routine. Für den Patienten bedeutet es einen im Wesentlichen schmerzfreien kleineren operativen Eingriff. Auch danach treten in den meisten Fällen nur unwesentliche oder gar keine Schmerzen auf. Auf Grund des enormen positiven Feedbacks meiner Patienten und der Tatsache, dass die Operationsmethoden immer moderner werden, ist diese Technik nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Patienten sehr erfolgreich einsetzbar.
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