Zahnfüllung


Zahnfüllung in Kunststoff


Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich:
Mit hoher Materialqualität und der Kunst des Zahnarztes sind beträchtliche Ergebnisse zu erzielen:

Seit vielen Jahren wird der Wunsch unserer Patienten nach weissen, zahnfarbenen Füllungen, auch im Seitenzahnbereich, immer grösser. Obwohl seit Jahrzehnten das bewährte Goldinlay heute noch immer, auf Grund seiner hohen Materialstabilität und der grossen Passgenauigkeit (je nach zahnärztlicher Verarbeitung), einen sehr hohen Stellenwert hat, so geht die Tendenz und die Materialentwicklung in der restaurativen Zahnmedizin eindeutig und sehr rasant in Richtung ästhetischer und zahnfarbener Rekonstruktionen defekter Zähne.

Viele heute am Markt befindliche Kunststoffe, sind für die Verwendung im Seitenzahnbereich nur sehr ungenügend einsetzbar. Die Gründe sind geringe Abriebsfestigkeit und grosse Schrumpfung beim Aushärten und damit ein hohes Risiko zur Bildung von Rezidivkaries. Probleme mit denen wir Zahnärzte(Innen) seit Jahren zu tun haben. Auch vom Techniker hergestellte Keramikinlays oder mit Computer-Verfahren gefertigte Inlays sind zwar eine Bereicherung im grossen Spektrum der Restaurationsmöglichkeiten, jedoch in vielen Fällen ästhetisch und funktionell unbefriedigend.

Ein völlig anderer Kunststoff, basierend auf den neuesten Erkenntnissen der Nanotechnologie, scheint auf diesem Gebiet sehr vielversprechend zu sein.

Das Konzept, im Unterschied zu herkömmlichen Kunststoffen, beruht darauf, dass es gelungen ist, die Teilchengrösse des Kunststoffes auf eine Grösse zwischen 20-75 nm(Nanomere) zu reduzieren. Darüber hinaus ist ein Teil der Nanomere zu Nanoclustern verbunden, was zur Folge hat, dass bei optimaler Verarbeitung des Materials in Schichttechnik und bei anatomischer Ausarbeitung der okklusalen Zahnoberfläche, sehr beachtliche ästhetische Ergebnisse erzielt werden können. Die Ursache liegt in einem optimalen Lichtreflexions- und Absorbtionsverhalten des Kunststoffes, welcher dem natürlichen Zahnschmelz sehr nahe kommt. Durch die damit verbundene sehr hohe Abriebsfestigkeit und geringe Schrumpfungstendenz (unter 2%) des Materials, steht dem Zahnarzt heute eine neue Technologie zur Verfügung, mit der man ohne lästige Abdrücke und Technikerkosten, seine Patienten sicherlich sehr zufrieden stellen kann.

Wenn man sich rein das ästhetische Ergebnis betrachtet, so kann man sich vorstellen, dass man doch mit diesem Material Möglichkeiten in Händen hält, mit denen man viele Patienten begeistern kann.

zurück zur Übersicht